Hoffnung

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Acht wahllos aneinander gereihte Buchstaben, die jedoch solch eine Kraft in sich tragen.

Acht Buchstaben, die ich an manchen Tagen ohne Probleme einfach sagen kann. Ja an manchen Tagen kann ich einfach auf die Versprechen schauen, die du mir gegeben hast und zuversichtlich sein. Auch wenn die Situation gerade ohne Ausweg scheint, kann ich dir vertrauen, dass du einen Ausweg kennst.

Tage an denen mein Herz davon so überzeugt ist, dass du aus Asche Schönheit machst. Tage an denen ich Glauben habe und damit rechne, dass sich das erfüllt, worauf ich hoffe.  Tage an denen ich überzeugt bin, dass das was ich jetzt noch nicht sehe eines Tages sichtbar werden wird. Tage an denen ich zurückschaue und einfach nur staunen kann über das was du gemacht hast. Tage an denen ich einfach weiß, dass du so treu bist und zu deinem Wort stehst.

Und dann gibt es Tage wie heute, an denen ich damit kämpfe Hoffnung in meinem Herzen zu tragen. Tage an denen die Realität eher wie ein Negativbild von deinen Versprechen aussieht. Tage an denen die Worte die du mir verheißen hast meilenweit entfernt scheinen. Tage an denen ich nicht anders kann als zu weinen, weil ich den Schmerz, den ich sehe nicht ertragen kann. Tage an denen ich mich frage, ob es nicht naiv ist weiterhin an das zu glauben, was du versprochen hast. Tage an denen ich wie einen Schleier vor meinen Augen habe und die Wahrheit nur verschwommen sehen kann.

Doch gerade an diesen Tagen spüre ich wie du da bist. Ich merke, dass ich mich weinend in deine Arme fallen lassen kann. Merke wie ich nicht selbst kämpfen muss, um hoffnungsvoll zu bleiben, sondern wie ich alles loslassen kann. Weil du meine Lasten tragen willst, weil du für mich kämpfst und weil du allein mein Innerstes erneuern kannst.

Mein Jesus, ich renne zu dir. Renne mit dem Nichtverstehen und all den Fragen zu dir. Ich renne zu dir und gebe dir mein Herz. Danke dass ich bei dir einfach ehrlich sein kann. Danke, dass ich nicht krampfhaft vortäuschen muss jemand zu sein, der ich nicht bin. Danke dass ich bei dir zweifeln darf. Danke, dass ich vor dir weinen kann. Früher dachte ich, dass du mich dann wegstößt, wenn ich weine und nicht mehr stark und voller Freude und Hoffnung bin. Ich dachte, dass du dann so enttäuscht von mir bist, weil ich deiner Güte nicht vertrauen kann. Doch heute weiß ich, dass du es liebst mich gerade dann zu umarmen, wenn ich schwach bin. Wenn meine Masken fallen. Wenn ich einfach ich bin.

Du trägst mich. Du bist mein Fels. Du bist meine Burg, in der ich mich verbergen kann. Du bist mein Schutz. Meine Sicherheit. Mein Zuhause.

Jesus, an Tagen wie heute will ich einfach in deine Augen schauen. Will dich sehen in deiner ganzen Schönheit, deiner ganzen Majestät, deiner ganzen Größe, Stärke und Herrlichkeit. Ich setze meine Hoffnung IN dich Jesus. Nicht auf das WAS du versprochen hast, sondern IN DICH allein. Du allein bist meine Hoffnung. Du allein.

Und plötzlich merke ich wie es gar nicht mehr so schwer ist diese acht Buchstaben zu sagen.

Weil ich dich sehen kann. Und das genügt.

 Blinde führe ich auf Wegen, die sie nicht kennen, auf unbekannten Pfaden lasse ich sie wandern. Die Finsternis vor ihren Augen mache ich zu Licht; was krumm ist, mache ich gerade. Das sind die Taten, die ich vollbringe, und ich lasse davon nicht mehr ab. -Jesaja 43, 16

 

Janina

…die gerade mitten in ihren

Hochzeitsvorbereitungen steckt

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