Gemeinschaft – wir sind dafür gemacht

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Hast du schonmal gemerkt wie sehr du auf die Gemeinschaft mit anderen angewiesen bist? Vielleicht bist du in der Situation, dass du alleine lebst, oder du bist gerade so im Prüfungsstress, dass eigentlich gar nicht mehr viel Zeit für Gespräche oder überhaupt Zeit für Familie und Freunde – und Gott? – ist.

Dass man in so einem „Null-Gemeinschaft-Sumpf“ steckt, wird einem spätestens dann klar, wenn man plötzlich wieder mit einer heißen Schokolade in der Hand, quatschend bei einer Freundin, auf dem Bett sitzt. Dann, wenn man merkt wie viel man eigentlich zu teilen hat und wie wenig man in letzter Zeit die Gelegenheit dazu hatte. In solchen Momenten wird mir oft klar: Ok, die letzte Zeit war echt einsam und diese Einsamkeit war nicht gut. Ich finde noch viel mehr merkt man es, wenn man endlich mal wieder mit anderen über den Glauben reden und sich austauschen, sich ermutigen kann.

Die letzten Wochen ging es bei mir drunter und drüber. Die Tage sind wie im Flug vergangen und um ehrlich zu sein, kann ich mich gar nicht mehr genau daran erinnern, was alles so passiert ist. Aber es hat so ziemlich alles etwas mit Arbeit, Lernen und Schlafen zu tun. Solche Phasen, in denen die Zeit nur so dahin rast kommen und gehen. Und manchmal ist es schwer, sich ihnen zu entziehen. Doch ich weiß gleichzeitig, dass ich auf Beziehungen, Freundschaften und auch auf Gemeinschaft unter Christen angewiesen bin, und ich mich und meine Zeit dort auch investieren will.

In letzter Zeit musste ich immer mehr erkennen, dass die Orte an denen ich auftanken und zur Ruhe kommen kann, die Orte sind, an denen ich mit anderen reden kann, die denselben Glauben teilen. Sonntags in der Gemeinde oder in der Jugend, im Hauskreis oder mit meinen Mädels aus der Ladies Group von Ladies Teatime. Es tut einfach so gut zu merken, wir sind nicht allein mit unserem Prüfungsstress, mit den Veränderungen, die uns vielleicht Angst machen, und mit den ganzen anderen Sorgen und Problemen … und mit unserem Verlangen in dieser chaotischen Zeit trotzdem auf Jesus zu schauen. Neulich ist mir der Gedanke gekommen, dass diese Zeit eigentlich wie Wellness ist. Die Insta-Community würde noch #qualitytime druntersetzen.

Es ist  jemand da, um mit mir zu beten, um mit mir die Bibel zu lesen und zu überlegen, was die Worte für unseren Alltag bedeuten. Jemand, der mir hilft wenn ich Hilfe brauche, aber auch jemand, dem ich helfen kann.

Im Grunde verfolgt die Bibel mit der Gemeinschaft unter Menschen ein Ziel, welches finde ich in Epheser 3,18 sehr schön deutlich wird:

“Ich bitte ihn, dass ihr zusammen mit der ganzen Gemeinschaft der Glaubenden begreifen lernt, wie unermesslich reich euch Gott beschenkt.”

Dazu brauchen wir die Gemeinschaft mit anderen Christen; um zusammen dieses wundervolle Geschenk der Gnade besser zu verstehen. Und das nicht nur durch gemeinsames Bibel lesen und Predigten hören, sondern auch durch den Umgang untereinander. Vergeben lernen, trösten, füreinander da sein, … (Lesetipp: Sprüche 27,17)

Das war jetzt alles ziemlich viel auf uns Menschen bezogen. Und sogar jemand, der mit dem Glauben recht wenig am Hut hat, wird dir wahrscheinlich sagen, dass Familie und Freunde wichtig sind und einem Halt geben. Trotzdem denke ich, dass diese Gemeinschaft unter Christen etwas Besonderes ist, weil da dieser Dritte dabei ist. GOTT. Der springende Punkt. GOTT, der Schöpfer des Universums und der Menschheit, der nichts ohne einen Plan macht oder geschehen lässt. Unfehlbar. Und sehr an meinem und deinem individuellen Leben interessiert. Auf ihn kann ich mich zu 100% verlassen. Sogar, wenn mich Menschen, die mir eigentlich nahe stehen, enttäuschen.

Ich kenne ihn ganz genau, diesen Moment, wenn man plötzlich wieder mehr Zeit mit Gott verbringt und merkt, wie angewiesen man auf diese Zeit ist. Uns muss immer mehr bewusst werden, wie abhängig wir von Ihm sind. Jeden Atemzug den wir tun, verdanken wir Ihm. Wenn wir morgens aufwachen und aus dem Bett steigen, verdanken wir es seiner Gnade und Liebe. Da ist es eigentlich ganz logisch, dass wir auch auf Gemeinschaft mit Ihm angewiesen sind.

Mit anderen Christen unterwegs zu sein ist gut und schön und auch wichtig. Aber ich hab mir folgende Frage gestellt: Wenn ich ein Problem habe, renne ich dann zuerst zu Gott, oder zu einer Freundin? Mit wem verbringe ich mehr Zeit, um die Dinge in meinem Leben auszudiskutieren? Ich versuche echt immer zuerst zu Gott zu kommen. Aber um ehrlich zu sein, das klappt nicht immer.

Unterschätzen wir Gott? Oder vergessen wir ihn einfach ab und zu? Gott ist einfach der souveräne Herrscher über diese Welt. Und das ist es, was wir verstehen müssen. Ihn haut nichts um. Er sollte unsere erste Anlaufstelle für alles sein. Und damit er das ist, muss ich aber auch immer wieder das Gespräch mit ihm suchen. Bibel lesen. Beten und auch einfach mal hören, was ER zu sagen hat.

Und weil hier gerade immer nur von Gott die Rede ist… Gott ist GOTT. Er ist heilig. Und ich bin es, mit all den Dingen, die nicht gut laufen, eindeutig nicht. Um zu ihm zu kommen gibt es nur einen Weg. JESUS. Ich brauche hier nicht die ganze Zeit von Gemeinschaft mit Gott zu reden, wenn ich Jesus nicht erwähne. Wir brauchen Gemeinschaft mit Jesus, mit dem der für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist, mit dem der selber als Mensch auf dieser Welt war und genau weiß, wie das ist. Mit dem, der für mich den Weg zum Vater freigemacht hat. Diese Gemeinschaft ist entscheidend über unser Leben. …und wenn ich genau überlege, eigentlich die logische Reaktion auf das, was er für uns getan hat.

Wir sind gemacht um Gemeinschaft zu haben. Gemeinschaft untereinander, aber vor allem auch Gemeinschaft mit Gott/Jesus! Meine Challenge: Run to Jesus!

Ich will dich einfach ermutigen, wenn du das nicht eh schon machst: Geh Sonntags in die Gemeinde, geh in einen Hauskreis oder die Jugend, oder such dir eine Ladies Group (Wir sind immer bereit zu wachsen 😉 ). Diese Gemeinschaft ist einfach so wertvoll – und du bist dafür gemacht.

Be blessed

Bea

… die die wertvolle Zeit mit

ihren Mädels in der

Ladies Group liebt.

    Sapere aude!- Oder Gottes Freiheit verstehen lernen
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