Herzenstüren

Posted In: Poesie

 ~Poetry Slam~

Alt, verstaubt, längst überholt – das ist, was scheinbar der Mainstream sagt,

wenn er sich über Gott beklagt.

Vergessen, vergraben – wo soll dein Gott sein?

Lässt die Menschen mit ihren Problemen allein.

Desinteressiert an Verzweiflung, Trauer, Zerbrochenheit, Wut –

wo ist dein Gott denn bitteschön gut?

 

Himmlischer Vater, ich stell mir vor wie du weinst, denn du hörst was so viele über dich denken und sagen,

wenn sie deinen Namen belächeln, beschmutzen und sich beklagen.

Du siehst die Enttäuschung und die Wut.

Du kennst die Gründe. Du kennst jedes Herz. Du kennst uns so gut.

So stehst Du da, klopfst an – unerschütterlich.

Ohne Zwang, denn Du willst keine Sklaven, sondern Kämpfer aus Leidenschaft für Dich.

 

Wie ist es beim Schach? Erst ich, dann Du. Du und ich. Ich und Du.

So gehen beide Schritt für Schritt aufeinander zu.

 

Ich habe einen Traum und mit Dir darf ich größer träumen:

Ich sehe Herzenstüren, die sich öffnen für Dich.

Traurigkeit, die sich wandelt in Licht

und Hoffnung, wo kein Funke mehr war.

Scherben, die zu Mosaiken werden.

 

Krumm zu gerade.

Schwach zu stark.

Dunkel zu hell.

Verkettet und durch Dich befreit.

Dein Wille, der wirklich geschehe und dass über die Erde weit.

 

Ich träume, dass alle Menschen ihren Wert erkennen,

und aufhören, sich in der Optimierung ihrer selbst zu verrennen.

Statt gehetzt und getrieben von den Must-Haves unserer Zeit,

erfahren, was es heißt von Dir geliebt zu sein – bedingungslos – und durch Deine Gnade befreit.

 

Ich träume, dass jeder von Herzen weiß:

Ich bin ein Original, meine Biographie von großer Relevanz,

Mein Gott gibt mir meine wahre Identität, ja Er macht mich ganz.

Eine Identität in Jesus Christus – gerückt ins Licht, neu fokussiert,

gewappnet für alles, was auch passiert.

 

Eva

… die gerade beim Bäcker

ihre Brötchen verdient.

 

 

    Schluss mit FOMO!
    Überflute