Aufgegeben

Posted In: Poesie

Mein Traum zieht an mir vorbei.
An jedem Tag ein bisschen weiter.
Er trägt sich in die Ferne und fragt sich,
ob die Zukunft ihn wohl noch erfüllen will.
In der Stille wartet er.
Ruft nicht. Weint nicht. Klagt nicht.
Ob man ihn aufgegeben hat?
Längst hat er sein zu Hause verlassen.
Er wurde fortgeschickt. Abgelehnt.
An jedem Tag wünscht er sich zurück.
Er sehnt sich nach dem, der ihn erfand.
Nach diesem Einen, der erkannte, wie wichtig er ist.
Jeden Tag vermisst er geträumt zu werden.
Von mir.

 

 

Debbie

…die einen Mix aus Kaffee,

Tiefgang und Humor genießt. 

    Der Kreisel
    Zwischen To do´s, Uni und Freizeitstress